Landkreis Holzminden verbietet Betreten von Rodelwiesen

Ein Vater zieht seinen Sohn auf einem Schlitten über eine schneebedeckte Wiese. Foto: Swen Pförtner/dpa/Archivbild

Der Landkreis Holzminden hat als erster Kreis in Niedersachsen das Betreten vieler Rodelwiesen verboten. Verstöße werden mit bis zu 25.000 Euro Bußgeld geahndet, wie es in der ab Freitag geltenden Allgemeinverfügung heißt. Rechtsgrundlage ist demnach das Infektionsschutzgesetz. Von dem Verbot betroffen seien Bereiche des Höhenzuges Hochsolling, des Hils, des Iths sowie ein Stück des Köterberges. Das Verbot gelte zunächst bis zum 13. Januar.

Die aktuell guten Wintersportbedingungen in den Gebieten habe „Tagestouristen in übergroßer Zahl“ angelockt, hieß es. „Die Vielzahl von Einwohner*innen und Tagestouristen kommt auf Parkplätzen sowie Ski-und Rodelhängen zusammen, ohne dass der erforderliche Mindestabstand eingehalten werden kann.“ Da sich die Infektionslage im Landkreis nicht auf einzelne Hotspots zurückführen lasse, sehe sich der Kreis zu Schließungen von Wintersportplätzen veranlasst, hieß es.

Mit dpa

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