Kultur und Corona: Cinestar-Gruppe fordert bundesweite Kinoöffnung am 1. Juli

Ein Kinosaal. Symbolfoto: Christiane Bosch

Die Cinestar-Gruppe plant eine Eröffnung ihrer bundesweit 49 Lichtspielhäuser zum 1. Juli. Das entspreche einer Empfehlung, auf die sich führende Kino- und Verleihverbände bereits in der vorigen Woche geeinigt hätten, teilte das Unternehmen gestern mit. Für den Kinomarkt sei ein einheitlicher Öffnungstermin zwingend notwendig, weil nur dann neue Filme gestartet werden könnten, sagte der Geschäftsführer von Cinestar, Oliver Fock.

Neben dem einheitlichen Termin müsse die Wiedereröffnung zudem an weitere Rahmenbedingungen geknüpft werden, um den Kinos überhaupt ein wirtschaftlich tragfähiges Arbeiten zu ermöglichen, sagte Fock. Dazu gehöre der Wegfall des medizinischen Mund- und Nasenschutzes am Platz, um den Verzehr von Speisen und Getränken zu ermöglichen. Des Weiteren strebt die Branche im Gegensatz zum ersten Lockdown jetzt Sitzplatzkapazitäten von 50 Prozent an.

Das aktuelle Modellprojekt in Lübeck zeigt nach Ansicht Focks, dass die Hygienekonzepte reibungslos funktionierten und die modernen Lüftungsanlagen jederzeit eine gute Luftqualität sicherstellten, sagte er. Das Cinestar-Kino Stadthalle in Lübeck beteiligt sich seit dem 15. Mai an einem Modellprojekt zur Wiedereröffnung von Kultureinrichtungen.

Mit dpa

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