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Die Meinungsfreiheit: ein hohes Gut. Aber wo die Rechte anderer verletzt werden stößt sie an ihre Grenze. Dann können Hass-Kommentare im Netz sogar strafbar sein. 167 solcher Straftaten hat das LKA Niedersachsen im vergangenen Jahr vorläufig registriert – 59 mehr als im Jahr zuvor. Immer öfter sind Politiker Ziel böser Beschimpfungen im Internet. Deshalb werden Forderungen nach sogenannten Klarnamen immer lauter. Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius hält eine Klarnamenpflicht nicht für sinnvoll. Er will, dass Anbieter von Plattformen ihre Nutzer eindeutig identifizieren. Wir haben nachgefragt, wie das zukünftig aussehen soll.

Nutzer sozialer Netzwerke sollen mit echten Namen kommentieren, um Hetze einzudämmen. Foto: Pixabay

Die Diskussion um die #Klarnamenpflicht

Es ist eine Debatte, die Menschen polarisiert: Sollten Nutzer auf Facebook, Twitter, YouTube und Co. mit ihrem echten Namen auftreten? Auf der einen Seite der Diskussion stehen Datenschutzbedenken und die Sorgen um das Recht auf freie Meinungsäußerung. Die Befürworter wollen hingegen die Anonymität im Netz einschränken, um somit Hass und Hetze einzudämmen.

Auch in der Netzgemeinschaft wird eine Klarnamenpflicht heiß diskutiert. Versehen mit dem Hashtag #Klarnamenpflicht ist die Diskussion auf Twitter entflammt. So betrachten manche User eine Pflicht als Tagesordnung für bestimmte Berufe:

Während manche Politiker, wie Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP), sich stark dagegen positionieren:

 

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