Im rot-grünen Bundesland Bremen herrscht Mangelwirtschaft in Sachen Kindertagesbetreuung. Es fehlt an Geld, Gebäuden, Fachkräften und Plätzen. Und das liegt am Bremer Gesamtsystem, sagen die freien Wohlfahrtsträger. Ob es nun Änderungen der Betreuungszeiten oder neue Möbel für Kinder mit Handicap sind – alles muss eins nach dem anderen genehmigt und abgesprochen werden. Das kostet nicht nur Zeit, sondern auch Nerven. Die Kernpunkte des neuen Systems, das die freien Träger fordern, sind zentrale Ansprechpartner, pauschale Bezahlung der Leistungen und schnellere Bearbeitung von Anträgen. Politisch wird das schwer. Die Bildungssenatorin ist zwar auf ihrer Seite, die eine oder andere Partei muss aber noch überzeugt werden.

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