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Die Angeklagten im Missbrauchs-Skandal von Lügde in der Nähe von Hameln haben zugegeben, Kinder über Jahre sexuell missbraucht zu haben. Die Taten von Andreas V. und Mario S. haben in Deutschland traurige Berühmtheit erlangt. Am Donnerstag wurden die Männer vor dem Landgericht Detmold zu Freiheitsstrafen von 13 beziehungsweise zwölf Jahren verurteilt.

Auf dem Campingplatz in Lügde soll der 56-jährige Dauercamper Andreas V. über einen Zeitraum von rund zehn Jahren Kinder im Alter zwischen vier und 13 Jahren schwer sexuell missbraucht haben. Einige der Opfer stammen aus Niedersachsen. Vom Jugendamt Hameln hatte er sogar ein Pflegekind zugewiesen bekommen. Seine Taten hat er gefilmt und für andere Pädophile ins Netz gestellt. Fast 300 Einzeltaten hat Andreas V. gestanden.

Mittäter Mario S. war seit 1999 immer wieder Gast auf dem Campingplatz und soll sich in diesem Zeitraum rund 150 Mal an Mädchen und Jungen vergangen haben. Deshalb werden beide Täter nach ihren langen Haftstrafen nicht wieder auf freien Fuß kommen, sondern müssen anschließend in Sicherungsverwahrung. Und auch wenn Mario S. und Andreas V. lange hinter Gitter müssen – Gerechtigkeit wird es bei diesen schweren Taten niemals geben, denn die beiden Männer haben die Kindheit und das Leben von über 30 jungen Menschen zerstört.

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