Kinder mit Gewalt zum Essen gezwungen? Ermittlungen gegen Kita-Betreuer im Kreis Göttingen

Zwei Betreuer einer Kinderkrippe im Kreis Göttingen (Niedersachsen) sollen Kinder zum Essen gezwungen haben – auch mit Gewalt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen sie, wie die Justizbehörde am Montag mitteilte. Der Vorwurf lautet auf Misshandlung Schutzbefohlener.

Ein Kind isst von einem Tablett. Foto: 135 Pixels/stock.adobe.com

Den Angaben nach wurde am 7. Juli Anzeige bei der Polizei erstattet. Die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft hätten daraufhin umgehend die Ermittlungen aufgenommen. Die Untersuchungen dauern an, nähere Angaben zu den mutmaßlichen Tätern oder den Opfern machte die Staatsanwaltschaft zunächst nicht.

Träger der Kindertagesstätte ist die Katholische Pfarrgemeinde St. Georg in Duderstadt. Ein Sprecher des Bistums Hildesheim sagte der Deutschen Presse-Agentur am Montag, dass die zwei betroffenen Mitarbeiter für die Dauer der Ermittlungen freigestellt wurden. „Wir kooperieren mit den Behörden und hoffen auf eine baldige Klärung“, sagte der Sprecher. Die Eltern der Kita-Kinder seien frühzeitig über die Vorwürfe informiert worden. Ab kommenden Montag geht die Einrichtung in eine dreiwöchige Sommerpause.

Mit dpa

Copy LinkCopy LinkShare on MessengerShare on Messenger
Zur Startseite