Kieler Bildungsministerium: Klarheit zum Schulbetrieb Anfang Januar

Das Bildungsministerium in Schleswig-Holstein hat den Fahrplan für Entscheidungen zum Schulunterricht ab dem 11. Januar bekräftigt. „Die Abstimmungen beginnen mit der Kultusministerkonferenz am 4. Januar, dann folgt die Ministerpräsidentenkonferenz mit der Kanzlerin am 5. Januar“, sagte eine Ministeriumssprecherin am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Dies geschehe immer mit Blick auf die aktuellen Corona-Infektionszahlen und die wissenschaftliche Expertise.

„Ansagen am Freitag, die am Montag umgesetzt sein sollen, darf es nicht mehr geben“

Marlis Tepe, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW. Foto: Britta Pedersen/dpa/Archiv

Offen ist besonders, in welchem Umfang und ab wann es nach den Ferien Präsenzunterricht an den Schulen geben wird. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hatte zu Weihnachten eine frühzeitige Entscheidung über den Schulbetrieb im neuen Jahr verlangt. „Es ist abzusehen, dass die Lockdown-Maßnahmen über den 10. Januar hinaus verlängert werden müssen“, sagte GEW-Chefin Marlis Tepe dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Lehrer, Schüler und Eltern bräuchten Konzepte rechtzeitig, um sich auf die Situation einstellen zu können. „Ansagen am Freitag, die am Montag umgesetzt sein sollen, darf es nicht mehr geben.“

Weiteres Vorgehen werde über den Jahreswechsel vorbereitet

Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien (CDU) hatte schon vor den Weihnachtsferien erklärt, die Organisation des Schulbetriebs ab dem 11. Januar müsse sich nach den aktuellen Infektionszahlen und den Beschlüssen der Ministerpräsidenten richten. Das weitere Vorgehen werde über den Jahreswechsel vorbereitet.

Mit dpa

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