Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht gegen illegalen Welpenhandel?

Foto: Pixabay/Symbol

Zum internationalen Welthundetag am Donnerstag fordern Tierschützer eine deutschlandweite Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Hunde und Katzen. Damit solle dem illegalen Welpenhandel entgegenwirkt werden, teilte die Tierschutzstiftung Vier Pfoten am Dienstag in Hamburg mit. „Noch immer gibt es in Europa verantwortungslose Züchter und Vermehrer, die Welpen unter grausamen Bedingungen produzieren, um sie dann möglichst gewinnbringend zu verkaufen“, sagte die Kampagnenverantwortliche Daniele Schneider.

Netzwerk K&R fordert seit 2016 ein einheitliches Gesetz

Das Netzwerk Kennzeichnung und Registrierung (K&R), dem neben Vier Pfoten weitere Tierschutzorganisationen und Landestierschutzbeauftragte angehören, fordert bereits seit 2016 ein einheitliches Gesetz. Dadurch sollen illegale Tierhändler einfacher identifiziert werden können. Nach Angaben des Netzwerks bildet Deutschland gemeinsam mit Finnland das europäische Schlusslicht, was die gesetzliche Registrierung von Hunden und Katzen angeht.

dpa

> Zur Website des Netzwerks K&R

> Weitere Informationen zu Vier Pfoten

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