Katholische Schulen in Hamburg: Gremienvertreter stimmen gegen weitere Verhandlungen

Wie das Erzbistum Hamburg am Mittwoch mitteilte, haben sechs Bistumsgremien auf einer Sondersitzung am Dienstag in Hamburg dafür gestimmt, die Verhandlungen mit der Initiative Hamburger Schulgenossenschaft einzustellen und von einer Kooperation Abstand zu nehmen. Damit stimmten die Gremien mit deutlicher Mehrheit gegen eine Fortsetzung der Verhandlungen.

Erzbischof Stefan Heße dankte den Gremienvertretern für ihre Beratung und für ihre Voten. Für seine Entscheidung wird der Erzbischof auch die Stellungnahmen der schulischen Hamburger Gremien berücksichtigen. Dazu gehören die Schulleiterkonferenz, die Gesamtelternvertretung, die Gesamtschülervertretung und die Gesamtmitarbeitervertretung. Diese kamen ebenfalls gestern zusammen, beziehungsweise treffen sich am Mittwoch.

Den Gremien lagen die „Unterlagen für die Entscheidungsfindung des Erzbistums über die Übernahme gemeinsamer Verantwortung für die katholischen Schulen in Hamburg“ vor, die die Initiative Hamburger Schulgenossenschaft am Sonntag, den 24. Juni, veröffentlicht hat. Dazu gestellt waren Stellungnahmen aus wirtschaftlicher, rechtlicher und schulischer Perspektive aus den Fachabteilungen der Bistumsverwaltung.

 

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