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Die Hamburger Atlantik-Ruderinnen Catharina Streit, Meike Ramuschkat, Stefanie Kluge und Timna Kluge (v.l.n.r.) sind am 23. Januar 2020 auf der Karibik-Insel Antigua angekommen. Foto: Ben Duffy for Talisker Whisky Atlantic Challenge 2019

Nach 42 Tagen hatten sie endlich wieder festen Boden unter den Füßen. Um 7:35 Uhr (Ortszeit) stiegen die Hamburger Atlantik-Ruderinnen Catharina Streit, Meike Ramuschkat, Stefanie Kluge und Timna Bicker am Donnerstagmorgen auf der Karibik-Insel Antigua mit etwas wackeligen Beinen aus ihrem Boot „Doris“. „Jawohl, wir sind da“, rief Kluge, mit 51 Jahren die älteste aus dem Quartett, bevor sie an Land kletterte.

Am Kai wurden sie jubelnd empfangen von ihren Familienangehörigen, Freundinnen und Freunden, mit Leuchtkerzen und Sekt. Umarmungen, Küsse, Fotos mit der Deutschland-Flagge und der Hamburger Flagge, Interviews. Hinter ihnen liegt die größte sportliche Herausforderung ihres Lebens.

Der Start war am 12. Dezember vor der Kanareninsel La Gomera erfolgt. Unter den 35 gestarteten Booten kamen die Hamburgerinnen als 17. im Zielhafen an. Die ersten Teilnehmer waren bereits am 13. Januar in Antigua angekommen.

18 Monate hatten sie sich auf die Reise vorbereitet – neben ihren eigentlichen Berufen. Ramuschkat ist Kardiologin, Streit (33) arbeitet als Leiterin der Qualitätssicherung in einem großen Kaffee-Unternehmen, Kluge ist pharmazeutisch-technische Assistentin, ihre 26 Jahre alte Tochter Timna Bicker Medizintechnikerin. Ihre Reise können sie bald dann noch einmal im Kino nacherleben. Der Titel des Films: „Wellenbrecherinnen“.

mit dpa

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