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Seit Monaten steht die Frau, die von der Presse häufig nur als IS-Braut bezeichnet wird, vor Gericht. Sie ist gebürtige Hamburgerin, Witwe des gesuchten und getöteten deutschen Rappers und IS-Dschihadisten Denis Cuspert alias Deso Dogg. Sie war Anfang 2015 mit ihren Kindern ihrem damaligen Mann ins Kalifat des IS nach Syrien gefolgt und hatte immer behauptet, nicht Mitglied des sogenannten Islamischen Staates gewesen zu sein. Das sahen die Richter am Hamburger Oberlandesgericht anders und haben sie am Freitag verurteilt. Wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland und Verbrechen gegen die Menschlichkeit muss Omaima A. für dreieinhalb Jahre ins Gefängnis. Außerdem wurde sie wegen Beihilfe zur Unterdrückung eines 13-jährigen jesidischen Mädchens verurteilt, das eine befreundete Familie als Sklavin hielt.

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