Der Internationale Seegerichtshof in Hamburg verhandelt zwar nicht sonderlich viele Fälle, aber wenn, sind es oft große Streitfragen. Seit Freitag geht es um 24 Seeleute aus der Ukraine und drei Marineschiffe, die in Russland festgehalten werden. Passiert ist das im November 2018 vor der von Russland annektierten Krim. Laut Russland zu Recht: Die Schiffe hätten die Staatsgrenzen auf See verletzt. Die Ukraine fordert hingegen die sofortige Freilassung der Seeleute und die Herausgabe der Schiffe und hofft auf Hilfe vom Seegerichtshof.

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