HSV gegen Holstein Kiel endet 3:3 – Zeichen gegen Rassismus vor der Partie

Der Schock kam in der vierten Minute der Nachspielzeit: Der Hamburger SV hat die Vorlage von Aufstiegskonkurrent VfB Stuttgart nicht genutzt und verbleibt auf dem dritten Tabellenplatz in der 2. Fußball-Bundesliga. Die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking musste sich am Montagabend zum Abschluss des 30. Spieltages im Nordduell gegen Holstein Kiel mit einem 3:3 (2:1) begnügen. Aaron Hunt (21.) per Foulelfmeter und Doppel-Torschütze Joel Pohjanpalo (23./67.) trafen für die Gastgeber. Alexander Mühling (9.), Emmanuel Iyoha (64.) und Jae-sung Lee Sekunden vor dem Abpfiff waren für die Kieler erfolgreich.

Vor dem Spiel des Hamburger SV gegen Holstein Kiel knien die Spieler als Zeichen gegen Rassismus. Foto: Christian Charisius/dpa-Pool/dpa

Zeichen gegen Rassismus und Polizeigewalt

Vor der Partie hatten sich die Fußball-Profis beider Teams um den Mittelkreis hingekniet. Mit der Geste setzten sie gemeinsam ein Zeichen gegen Rassismus.

Schon am Wochenende hatten sich etliche Mannschaften aus den deutschen Profi-Ligen mit dem Kniefall und anderen Aktionen den weltweiten Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt angeschlossen. Anlass der Demonstrationen ist der Tod des Afroamerikaners George Floyd nach einem Polizeieinsatz in den USA vor zwei Wochen. Der Kniefall als Geste hatte 2016 Football-Profi Colin Kaepernick als Protestform etabliert.

mit dpa

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