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Sie sind nur wenige Zentimeter klein, haben dem Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege in Hannover aber große Arbeit beschert: eine kleine Maske und ein Gefäß aus Ton, die aus Mexiko stammen und laut eines Gutachtens zwischen 200 und 900 nach Christus angefertigt wurden. Die Figuren hätten gar nicht nach Deutschland gebracht werden dürfen. Der Verkäufer hat sich strafbar gemacht. Der Vorwurf: illegales Einführen und Inverkehrbringen von Kulturgut – kein Kavaliersdelikt.

Das Verfahren wurde mittlerweile eingestellt. Der Verkäufer wusste nicht, um was für brisante Urlaubssouvenirs es sich handelte. Zudem war er kein professioneller Händler. Wer solch exotische Dinge im Netz anbietet, sollte sich vorher informieren.

Am Dienstag wurden die zwei Tonfiguren dem mexikanischen Botschafter übergeben. Sie sollen jetzt wieder nach Mexiko gebracht werden, das hat der Botschafter fest versprochen.

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