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Über fünf Jahre hatte Sibylle Schnehage einen Sperrvermerk in ihrem Reisepass, der ihr verboten hat, nach Afghanistan einzureisen. Eine Vollkatastrophe für die Frau aus Bergfeld im Landkreis Gifhorn, denn sie engagiert sich seit über 30 Jahren ehrenamtlich für die Menschen in dem Land am Hindukusch. Die Bundesregierung hatte das Reiseverbot aus Angst veranlasst, die Vorsitzende des humanitären Hilfsvereins Katachel könne dort entführt werden. Ende April hat das Verwaltungsgericht Braunschweig das Verbot jedoch mit einer Eilentscheidung gekippt. Nun kann die 70-Jährige zumindest theoretisch wieder nach Afghanistan fahren. Bis aber alles organisiert und eine Reise sicher möglich ist, wird Sibylle Schnehage ihre Hilfsprojekte weiter aus ihrer Küche in Bergfeld koordinieren.

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