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In der Seehundaufzuchtstation Norddeich ist diesen Sommer mächtig was los: 160 Heuler haben die Tierpfleger dort aufgepäppelt. Wegen ihrer verzweifelten Rufe nach der Mutter werden sie Heuler genannt. Normalerweise ist schlechtes Wetter der Grund dafür, dass Jungtiere von der Mutter getrennt werden. In diesem Jahr ist aber ausgerechnet der gute Sommer zur Belastung für die Seehunde geworden. Bei ihrer Einlieferung in die Aufzuchtstation haben die kleinen Seehunde gerade einmal zehn Kilo gewogen. Mittlerweile bringen sie das Dreifache auf die Waage und können sich im Wattenmeer behaupten. Die ersten vier sind jetzt auf der Insel Juist ausgewildert worden.

Auch wenn die Heuler niedlich aussehen, dürfen Seehunde auf keinen Fall angefasst werden – immerhin sind sie Deutschlands größte Raubtiere.

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