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Justizsenator Till Steffen will mobilmachen gegen Hasskriminalität. Anlass ist zum einen der Anschlag von Halle, aber auch die aktuellen Zahlen aus Hamburg. Laut Justizbehörde wurden dort dieses Jahr bisher 136 Strafverfahren wegen Hasskriminalität eröffnet. In 25 Fällen ging es um gewalttätige Angriffe, 15 Mal waren es fremdenfeindliche Äußerungen. Etwas mehr als ein Drittel der Taten wurden im Internet begangen. Man geht von einer hohen Dunkelziffer aus, nur wenige der Hatespeech-Angriffe werden tatsächlich angezeigt. Ein großes Problem ist nach wie vor die Anonymität im Netz. Was will der Justizsenator jetzt unternehmen? Wir haben mit ihm gesprochen.

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