Hamburger Bundeswehr unterstützt Gesundheitsbehörde bei Nachverfolgung von Corona-Infektionsketten

Auch die Bundeswehr in Hamburg unterstützt nun die Gesundheitsbehörde bei der Nachverfolgung von Corona-Infektionsketten. Symbolfoto: 17:30 SAT.1 REGIONAL

Die Bundeswehr in Hamburg unterstützt nun die Gesundheitsbehörde bei der Nachverfolgung von Corona-Infektionsketten ab Ende Oktober mit weiterem Personal. Insgesamt sollen 84 Soldat:innen Amtshilfe in allen sieben Gesundheitsämtern der Freien und Hansestadt Hamburg leisten.

Zusätzlich zu den 66 Soldat:innen, die bereits am Airport Hamburg und in den Gesundheitsämtern Eimsbüttel und Wandsbek Amtshilfe leisten, wird weiteres medizinisches Personal aus dem Bundeswehrkrankenhaus Hamburg alle Hamburger Gesundheitsämter unterstützen. In den Gesundheitsämtern besteht aufgrund der aktuellen Lageentwicklung vor allem dringender Bedarf an ärztlichem Personal, um die erforderlichen Fallbewertungen und in der Folge Anordnungen nach dem Infektionsschutzgesetz vorzunehmen und bei der Beratung und Überprüfung von Hygienekonzepten zu unterstützen. Bereits von April bis Juni 2020 unterstützten 50 „Helfende Hände“ der Bundeswehr erfolgreich das Pflegepersonal in elf Hamburger Pflegeeinrichtungen.

Derzeit unterstützt die Bundeswehr die zivilen Behörden täglich mit insgesamt rund 1.800 Soldaten. Bundesweiter Schwerpunkt ist die Unterstützung in Gesundheitsämtern. Die Streitkräftebasis koordiniert die Amtshilfe der Bundeswehr in Deutschland. Zusätzlich stehen die Kräfte des Sanitätsdienstes der Bundeswehr zur Unterstützung bereit.

Viel Arbeit in Hamburg: Gesundheitsämter müssen immer mehr Kontaktpersonen identifizieren

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