Hamburg wird am Wochenende zum Mittelpunkt der Triathlon-Welt

Zwei Tage, zwei Weltmeisterschaften: Hamburg wird am Wochenende zum Mittelpunkt der Triathlon-Welt. Am Samstag ermitteln die besten Männer und Frauen im Stadtpark die Titelträger auf der Sprintdistanz, am Sonntag messen sich dann die besten Mixed-Staffeln der Welt. Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie finden die Wettbewerbe unter strengen Hygiene-Regeln auf einem abgesperrten Gelände und ohne Zuschauer statt.

Am Samstag gehen insgesamt 130 Athletinnen und Athleten aus 34 Nationen auf der Sprintdistanz (750 Meter Schwimmen, 18,9 Kilometer Radfahren, fünf Kilometer Laufen) an den Start. Da die Hamburger Veranstaltung die einzig verbliebene von ursprünglich sieben im weltweiten Kalender ist, bekam sie von der Internationalen Triathlon Union (ITU) den WM-Status zuerkannt.

Zum Kreis der Favoriten gehören die Titelverteidiger Vincent Luis (Frankreich) und Katie Zaferes (USA). Aber auch Alistair Brownlee (Großbritannien) und Flora Duffy (Bermudas) werden gute Chancen eingeräumt. Das Feld der deutschen Starter wird von Jonas Schomburg (Langenhagen) und Laura Lindemann (Potsdam) angeführt.

Am Sonntag nehmen dann 21 Teams mit je zwei Männern und zwei Frauen das WM-Rennen auf. Jedes Teammitglied absolviert einen kompletten Supersprint-Triathlon (300 Meter Schwimmen, 6,5 Kilometer Radfahren, 1,7 Kilometer Laufen) in der Reihenfolge Frau-Mann-Frau-Mann. Für die deutsche Staffel ist Hamburg ein gutes Pflaster. Im vergangenen Jahr belegte das Quartett der Deutschen Triathlon Union hinter Frankreich und vor Australien den zweiten Platz.

Veranstaltungshomepage

dpa
Copy LinkCopy LinkShare on MessengerShare on Messenger
Zur Startseite