Halbmarathon in Hamburg: Läufer kollabieren bei Hitze

Die Hamburger Feuerwehr sorgt am Kilometer 17,5 an der Außenalster mit einer Dusche für Abkühlung bei den Läufern. Foto: Markus Tischler

Beim Hamburger Halbmarathon sind am Sonntag mehrere Läufer kollabiert und mussten medizinisch versorgt werden. Die Feuerwehr kam dem Sanitätsdienst des Arbeiter-Samariter-Bundes Hamburg mit 18 Rettungswagen, zwei Notärzten, einem leitendem Notarzt und dem organisatorischen Leiter Rettungsdienst zur Hilfe. Das teilte die Hamburger Feuerwehr nach dem Lauf bei bis zu 35 Grad Celsius mit. 141 Läufer mussten versorgt werden, davon wurden 57 in Krankenhäuser gebracht. Die Rettungsleitstelle der Feuerwehr hatte Alarmstufe „Notfall mit Massenanfall von Verletzten“ ausgelöst.

Von 11.215 gemeldeten Läufern waren 8.402 an den Start gegangen, von denen 8.056 das Ziel erreichten. „Wir haben uns schon vor drei Wochen auf Hitze vorbereitet und die Teilnehmer informiert und ihnen Tipps gegeben“, sagte Organisator Karsten Schölermann. „Wasser war nicht unser Problem. Es waren neben den sieben üblichen Wasserstellen fünf weitere Punkte eingerichtet worden.“ Allerdings gab es an den Wasserstellen Engpässe beim Nachfüllen der Becher. An einigen Stationen musste die Feuerwehr für Nachschub sorgen.

Bei den Männern siegte der favorisierte Olympiasieger von 2012, Stephen Kiprotich aus Uganda in 1:04:11 Stunden vor Geoffrey Rono (Kenia/1:04:43) und Haimanot Mateb Muluneh (Äthiopien/1:05:02). Schnellste Frau war Melat Kejeta (Kassel) in 1:11:29 Stunden vor Gladys Jeptepkeny (Kenia/1:13:22) und Tabitha Gichia Wambui (Kenia/1:15:33).

dpa

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