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Die Sprengung von Grundminen im Fehmarnbelt im August vergangenen Jahres war rechtswidrig. Das geht aus einem Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages hervor. Die deutsche Marine hatte damals bei einem Manöver 42 Grundminen aus dem Ersten Weltkrieg gesprengt. Davon befanden sich 39 Minen in einem Meeresschutzgebiet. Wissenschaftler fanden später rund 30 tote Schweinswale in der Region. Die Bundeswehr räumte später ein, die Naturschutzbehörden vorab nicht über die Sprengung informiert zu haben. Der Naturschutzbund fordert die Bundesregierung auf, den Fall zu ahnden und Alleingänge des Verteidigungsministeriums in Zukunft zu verhindern.

 

Grüne: Tote Schweinswale in Ostsee Folge von Rechtsbruch

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