Grönland verliert 532 Milliarden Tonnen Eis in 2019: Bremerhavener Forscher melden Negativrekord

Themenbild: Pixabay

Der Grönländische Eisschild verzeichnete einen neuen Rekord-Massenverlust im Jahr 2019. Zu diesem Ergebnis kam ein Team aus Forschern des Alfred-Wegener-Instituts in Bremerhaven und weiteren internationalen Forschenden durch die Auswertungen von Satellitenbeobachtungen und Modelldaten.

Die Gesamtmassenverluste fielen mit 532 Milliarden Tonnen höher aus als im bisherigen Rekordjahr 2012 (464 Mrd. Tonnen), was einem global gemittelten Meeresspiegelanstieg von 1,5 mm entspricht. Nach zwei Jahren mit geringen Massenverlusten in 2017 und 2018 befindet sich der Eisschild nun wieder auf dem Pfad eines zunehmenden Massenverlusts. „Nach zwei Jahren „Atempause“ sind in 2019 die Massenverluste wieder stark angestiegen und übertreffen alle Jahresverluste seit 1948, wahrscheinlich sogar seit über 100 Jahren“, sagt Ingo Sasgen, Glaziologe am AWI in Bremerhaven und Leitautor der Studie, die am Donnerstag veröffentlicht wurde.

Die ganze Mitteilung auf der Homepage des Alfred-Wegener-Instituts

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