Copy LinkCopy LinkShare on MessengerShare on Messenger

Für viele Menschen ist die Vorweihnachtszeit und speziell Heiligabend mit dem Besuch eines Kirchengottesdienstes verbunden. Aber Weihnachtsandacht und Corona: Passt das überhaupt zusammen? Höchstens mit Abstand. In Breklum im Kreis Nordfriesland waren bis vor wenigen Tagen noch Gottesdienste geplant, doch nun hat auch Pastor Simon Frömming, wie in vielen anderen Gemeinden, die Notbremse gezogen. Die Gefahr einer Infektion in seiner Kirche ist ihm zu groß.

Doch er weiß: Sein Segen ist in diesen Tagen oft der einzige Trostspender für die Alten und Einsamen, die aus Angst vor Covid-19 den regulären Gottesdiensten fernbleiben. Um auch sie zu erreichen, bietet er seit kurzem Telefongottesdienste an. Jeweils eine Stunde vor der regulären Andacht in der Kirche. Die Idee kommt so gut an, dass sich viele Anrufer:innen auch aus anderen Kirchengemeinden bei Pastor Frömming erkunden, ob sie dabei sein können.

Heiligabend werden daher gleich zwei Gottesdienste am Telefon stattfinden: um 15 und um 17 Uhr. Auf den Outdoor-Gottesdienst müssen die Gläubigen aber verzichten – zu groß ist die Angst vor unkontrollierbaren Menschenansammlungen. Stattdessen will Pastor Frömming mit der Feuerwehr durch die Dörfer fahren und allen zuwinken.

Zur Startseite