Gequälte Hündin „Kira“: Tierschutzverein ermittelt Halterin

Abgemagerte Hündin Kira. Foto: Hamburger Tierschutzverein 1841 e.v.

Die schwere Tierquälerei an der Boxermischlings-Hündin „Kira“ ist aufklärt. Das etwa sechsjährige, stark abgemagerte Tier war nachts in eisiger Kälte vor dem Tierheim Süderstraße in Hamburg ausgesetzt worden. Es wog nur noch 18,3 Kilo statt der üblichen 25 Kilo. Nach Hinweisen aus der Bevölkerung konnte der Hamburger Tierschutzverein (HTV) nun die Halterin in Harburg ermitteln. Die junge Frau habe das Aussetzen der Hündin gegenüber dem HTV bereits gestanden. Sie gab an, Kira gehöre eigentlich ihrem Ex-Freund, lebe aber seit einem Jahr bei ihr. Sie sei mit dem Tier, das ab Anfang November nicht mehr gegessen und sich ständig übergeben habe, überfordert gewesen. Einen Tierarzt habe die Halterin aber trotzdem nicht aufgesucht.

Foto: Hamburger Tierschutzverein 1841 e.v.

Der Hamburger Tierschutzverein hat die Strafanzeige, die zuvor gegen Unbekannt gestellt wurde, nun gegen die Hundehalterin gerichtet.

Quelle: Hamburger Tierschutzverein 1841 e.V.

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