SPD-Regionalkonferenz: Kein Heimspiel für Scholz

Am Mittwochabend traf sich die SPD-Parteibasis auf Kampnagel. Foto: 17:30 Sat.1 Regional

Bei der Vorstellung der Kandidaten für den SPD-Parteivorsitz hat Bundesfinanzminister Olaf Scholz in seiner Heimatstadt Hamburg Gegenwind bekommen. Mitbewerber, die einen Ausstieg aus der großen Koalition oder ein Ende der schwarzen Null forderten, erhielten am Mittwochabend von der Basis deutlich mehr Applaus als der frühere Bürgermeister, der sich gemeinsam mit der Brandenburger Landtagsabgeordneten Klara Geywitz um die Nachfolge von Andrea Nahles bewirbt.

Auch das Duo Scholz und Geywitz hatte an diesem Abend fünf Minuten Zeit, um sich der Partei zu stellen.
Foto: 17:30 Sat.1 Regional

Vizekanzler Scholz verwies auf die Erfolge der Hamburger Sozialdemokraten, die vor zehn Jahren auch auf schwierigem Posten gestanden hätten, es dann aber doch durch Geschlossenheit zur absoluten Mehrheit in der Bürgerschaft gebracht hätten. Dies sei auch angesichts der aktuellen Umfragewerte zu schaffen. „In dieser Partei steckt Kraft und Potenzial“, sagte er. „Wir wollen die SPD so stark machen, dass wir ohne Union regieren können“, meinte Geywitz.

Hamburg war bereits die 13. Station bei dem seit Anfang des Monats laufenden Vorstellungsmarathon der sieben noch verbliebenen Kandidatenteams. Enden soll die Tour am 12. Oktober in München. Anschließend soll eine Mitgliederbefragung über die neue SPD-Spitze bestimmen. Das Ergebnis soll am 26. Oktober feststehen.

dpa

Wie sich Scholz und Co. bei der Konferenz geschlagen haben, erfahren Sie heute bei uns um 17.30 Uhr!

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