Das Hamburger Amtsgericht hatte am Freitag mal wieder mit der G20-Aufarbeitung zu tun. Es war der erste Strafprozess, bei dem es auch um die Laden-Plünderungen in der Schanze ging. Ein 30-Jähriger aus Köln wurde wegen schweren Landfriedensbruchs, Angriffen auf Polizisten und versuchter gefährlicher Körperverletzung verurteilt. Zwei Jahre und neun Monate Haft hat er bekommen. Keiner der drei Anklagepunkte wurde vom Gericht fallengelassen. Der Kölner hatte sich kooperativ gezeigt und die Taten gestanden. Die Auswertung des umfangreichen Videomaterials war eindeutig. Ob Sebastian C. gegen das Urteil Rechtsmittel einlegt, steht noch nicht fest.

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