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Foto: Pixabay

Nach dem kalten und dunklen Winter sprießt und blüht es zurzeit überall. Auch die Zugvögel richten sich wieder häuslich ein. Das Leben scheint neu zu erwachen, aber nicht unbedingt bei allen Menschen. Viele leiden unter Müdigkeit, Kreislaufproblemen oder Kopfschmerzen. Doch wie kommt es zu dieser sogenannten Frühjahrsmüdigkeit? Und was kann man dagegen unternehmen?

Die veränderten Lichtverhältnissen ab Mitte März sorgen dafür, dass bei einigen der Hormonhaushalt durcheinandergerät. Die Ursachen für die Anzeichen von Frühjahrsmüdigkeit sind zwar noch nicht vollständig geklärt, doch es ist klar, dass mehrere Faktoren zusammenspielen. Während einerseits die Sonnenstrahlen die Produktion des „Glückshormons“ Serotonin anregen, ist andererseits noch jede Menge des „Schlafhormons“ Melatonin im Körper vorhanden. Beides muss erst wieder in Balance kommen. Auch der Blutdruck kann eine Rolle spielen: Im Frühjahr steigt die Körpertemperatur an, die Blutgefäße weiten sich und der Blutdruck sinkt – dadurch fühlt man sich müde. Der Körper braucht etwa zwei bis vier Wochen, um sich umzustellen und sobald die innere Uhr wieder justiert ist, sollte die Frühjahrsmüdigkeit auch wieder nachlassen.

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Das hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit

Krankenkassen wie die TK, AOK oder die Barmer geben ausführlich Tipps, was man gegen die Frühjahrsmüdigkeit unternehmen kann.

  • Tanken Sie Sonne – am besten ohne Sonnenbrille, denn der Körper muss das Licht auch über die Netzhaut der Augen aufnehmen, um Serotonin herstellen zu können.
  • Wechselduschen und Saunabesuche trainieren die Blutgefäße.
  • Frisches Obst und Gemüse unterstützen die Stoffwechselprozesse.
  • Ausreichend trinken (ca. 1,5 bis 2 Liter), um Müdigkeit und Konzentrationsstörungen zu verhindern.
  • Ein Spaziergang an der frischen Frühlingsluft bringt dem Körper viel Sauerstoff, der wiederum die Müdigkeit vertreibt. Gut geeignet sind auch Ausdauersportarten wie Joggen, Walken oder Radfahren.

Wenn die vermeintliche Frühjahrsmüdigkeit länger als zwei bis vier Wochen andauert oder nicht nur im Frühjahr auftritt, sollte man jedoch den Arzt aufsuchen. Möglicherweise hat die Müdigkeit dann andere Ursachen.

> Tipps der Techniker Krankenkasse 

> Tipps der AOK

> Tipps der Barmer

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