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Wegen Mordes und Vergewaltigung mit Todesfolge muss Mohamad A. elf Jahre in den Knast. Das ist ein Jahr mehr als beim vorherigen Urteil. Weil der Staatsanwaltschaft das ehemalige Strafmaß zu niedrig war, legte sie Revision ein. Der Fall wurde nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofes neu verhandelt. Jetzt muss der Angeklagte wegen Mordes an einer 63-Jährigen hinter Gitter.

Der Sudanese soll im Juli 2018 auf einem Spielplatz in Hannovers Oststadt zunächst für 30 Euro einvernehmlichen Geschlechtsverkehr mit seinem späterem Opfer, einer 63-jährigen Frau, gehabt haben. Als sie wollte, dass er aufhört, soll er sie gewaltsam auf dem Boden festgehalten und seine Hand gegen ihren Hals und gegen ihren Mund gedrückt haben. Laut Gerichtsmedizin brach dabei der Kehlkopf. Die Frau ist erstickt. In den den Plädoyers forderte die Staatsanwaltschaft am Freitag 13 Jahre Haft, die Verteidigung forderte zehn Jahre.

Noch ist das Urteil nichts rechtskräftig. Der Angeklagte könnte in Revision gehen. Sein Verteidiger wollte sich am Freitag dazu jedoch nicht vor unserer Kamera äußern.

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