Flucht vor Polizei: Unbeteiligter Mann stirbt bei schwerem Unfall in Braunschweig

Foto: picture alliance/Henning Noske/Braunschweiger Zeitung/dpa

Am gestrigen Abend kam es nach einer Flucht vor der Polizei zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Salzdahlumer Straße in Braunschweig. Eine Streife der Autobahnpolizei wollte einen BMW auf der A39 in Fahrtrichtung Braunschweig kontrollieren. Der Fahrer missachtete die Haltezeichen und versuchte mit hoher Geschwindigkeit zu fliehen. Hierbei drängte er unter anderem einen verfolgenden Streifenwagen ab.

Zwischen den Anschlussstellen Sickte und Braunschweig-Rautheim verunfallte der Wagen, setzte seine Flucht jedoch mit unveränderter Geschwindigkeit fort. In der Folge versuchte er die Autobahn an der Anschlussstelle Braunschweig-Südstadt zu verlassen. Hier fuhr er mit hoher Geschwindigkeit auf zwei im Rechtsabbiegestreifen stehende Wagen auf. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurden die drei Fahrzeuge auf die Salzdahlumer Straße geschoben. Eine Person wurde dabei im Fahrzeug eingeklemmt und musste vom Rettungsdienst befreit werden. Die auslaufenden Betriebsstoffe fingen Feuer und setzten den verursachenden Wagen in Vollbrand.

Der Unfallfahrer sowie die Person im vorderen Fahrzeug wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Für den Fahrer des mittleren Fahrzeugs kam jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch an der Unfallstelle.

Bei dem Unfallverursacher wurden Drogen gefunden. Ob das der Grund für die Flucht war, müssen die weiteren Ermittlungen ergeben. Für die Unfallaufnahme musste die Salzdahlumer Straße voll gesperrt werden.

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