Findling aus vorletzter Eiszeit in Wedel aus der Elbe gehoben

Aus der Elbe vor Wedel wurde am Mittwoch ein Steingigant gehoben. Dieser stammt vermutlich aus der vorletzten Eiszeit, so Sven Kamin, der Pressesprecher der Stadt Wedel. Der Findling wurde in 16,6 Metern Tiefe bei Ausgrabungen zur Elbvertiefung gefunden. Insgesamt soll die Elbe auf 17,3 Meter vertieft werden.

Holger Junker, Leiter des Stadtmuseum Wedel, ordnet die Herkunft und das Alter des riesigen Steins ein:



Gegenüber 17:30 SAT.1 REGIONAL sagte Kamin, dass der Findling der ersten Einschätzung nach aus einer Zeit zwischen 300.000 und 130.000 vor Christus stammt und zu den ältesten Großfindlingen Deutschlands gehört. Bereits kurz nachdem der Stein am Strand in Wedel abgelegt wurde, strömten Wedeler und Hamburger gleichermaßen an die Elbe, um den Urzeit-Fels näher zu betrachten.



Bereits vor über 20 Jahren wurde ein solches Überbleibsel der Eiszeit bei Baggerarbeiten zur Elbvertiefung aus der Elbe geborgen. „Alter Schwede“ wurde der bis heute älteste Findling Deutschlands getauft. Er liegt am Strand bei Hamburg-Övelgönne und ist ein Wahrzeichen der Stadt geworden.

 

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