FFF-Schriftzug auf der Mönckebergstraße soll bleiben

Foto: SAT.1 REGIONAL

Seit rund drei Wochen steht der Schriftzug „WIR ALLE FÜR 1,5°C“ in der Mönckebergstraße in Hamburg. Die Verantwortlichen von Fridays for Future kämpfen nun darum, dass dieser Schriftzug dauerhaft bleiben darf.

Genehmigt ist der Schriftzug offiziell nur bis zum 19. April, dann müsste er wieder entfernt werden. Nun bekommen die Aktivist:innen immer mehr prominente Unterstützer:innen. Seit neuestem gehört auch Hamburgs Ehrenbürger Prof. Dr. Michael Otto dazu. „Den Schriftzug auf der Mönckebergstraße von Fridays for Future finde ich hervorragend. Wir sollten diesen Schriftzug längerfristiger dort stehen lassen, denn er erinnert daran, dass der Klimawandel im Augenblick die größte Bedrohung für die Menschheit ist“, so Otto.

Zuvor hat sich auch Weltumsegler Boris Herrmann hinter das Vorhaben gestellt. Ebenfalls an der Seite der Klimaaktivist:innen steht das Miniatur Wunderland. Auf Twitter sprachen sich außerdem Dirk Kienscherf (SPD) und Jennifer Jasberg (Grüne) für den Verbleib des Schriftzugs aus.

Mit dem Schriftzug will FFF an die zwingende Einhaltung des Pariser Klimaabkommens erinnern und an Hamburgs Vorreiterrolle appellieren. Das Ziel müsse es sein, so die Aktivist:innen, Hamburg als erste europäische Metropole bis spätestens 2035 klimaneutral zu machen, wofür die klimapolitischen Pläne des Senats aber noch nicht ausreichten.

„Damit der Schriftzug dauerhaft auf der Mö bleiben kann, haben wir in den letzten Wochen intensive Gespräche mit engagierten Menschen aus der Hamburger Gesellschaft geführt und dabei viel Zuspruch erhalten. Die Unterstützung von Prof. Dr. Michael Otto als Ehrenbürger unserer Stadt freut uns dabei natürlich ganz besonders. Mit einem starken Team aus Kunst, Kultur und Wirtschaft, dass sich für einen dauerhaften Verbleib des Schriftzugs im Herzen der Stadt ausspricht, zeigen wir: Aus einer Idee von jungen Leuten ist nun ein gemeinsames Hamburger Projekt geworden. Mit aller Kraft und Motivation machen wir die Hansestadt bis spätestens 2035 als erste europäische Metropole klimaneutral!“, sagt Annika Rittmann, Sprecherin von Fridays for Future Hamburg.

 

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