Festnahme in Bremen: Handelt es sich um den Straßburg-Attentäter?

EIN FRANZÖSISCHER PKW STEHT AUF EINEM PARKPLATZ IN BREMEN UND WIRD VON DER POLIZEI SAMT SPÜRHUND UNTERSUCHT. FOTO: HOLGER CIESLA

In Bremen hat es am Mittwochmorgen im Zusammenhang mit dem Anschlag in Straßburg einen Großeinsatz der Polizei gegeben. Die Beamten wurden per Notruf über ein verdächtiges französisches Fahrzeug auf der A1 im Bereich Neuenkirchen/Vörden aufmerksam gemacht. Das Fahrzeug sollte mit mehreren Personen besetzt und eine davon sollte mutmaßlich maskiert gewesen sein. Spezialkräfte konnten das Taxi aus dem Verkehr ziehen und stürmen. Die Insassen ließen sich widerstandslos kontrollieren und es hat eine vorläufige Festnahme gegeben. Die Person ist jedoch wieder auf freiem Fuß und nach Abschluss der Befragungen stellte sich heraus, dass keiner der Insassen eine Verbindung zum Terroranschlag von Straßburg hat.

Bei dem Anschlag nahe dem Straßburger Weihnachtsmarkt mit vermutlich terroristischem Hintergrund wurden am Dienstagabend zwei Menschen getötet und vierzehn weitere verletzt. Ein Mann hatte mitten in der Innenstadt das Feuer auf Passanten eröffnet. Die französische Regierung schließt nicht aus, dass sich der 29-jährige mutmaßliche Attentäter nach Deutschland abgesetzt haben könnte. Er befindet sich weiter auf der Flucht.

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