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Dänemark hat wegen der Corona-Pandemie die Grenze für deutsche Tourist:innen dicht gemacht. Viele hatten ihren Urlaub aber bereits gebucht und bleiben jetzt auf hohen Kosten sitzen. Zahlreiche Beschwerden über Ferienhausanbieter gehen bei der Verbraucherzentrale in Hamburg ein. Viele Vermieter:innen zeigten sich kulant, aber ein Unternehmen soll sich besonders kundenunfreundlich verhalten: Novasol. Ein von uns bei dem Anbieter angefragtes Interview wird leider nicht gewährt. Bei sehr kurzfristigen Umbuchungen erhielten Kunden eine Rückerstattung von 20 Prozent des gezahlten Gesamtmietpreises, schreibt man uns.

Es gilt: Der Kunde trägt das Anreiserisiko. Ist die Anreise nicht möglich, etwa wegen Grenzschließungen, ist das nicht das Problem des Vermieters. Die Verbraucherzentrale rät jedoch dazu, zu prüfen, ob das Ferienhaus erneut vermietet wurde. Wurde das Haus wieder belegt, sollte man Screenshots vom Belegungskalender machen. Nach deutschem Recht muss der Mietpreis, der durch die Wiedervermietung erzielt wird, angerechnet werden. Danach sollte man die Agentur oder den Ferienhausvermittler mit der Neuvermietung konfrontieren und die Erstattung der Zahlung fordern.

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