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Die Deutschen tätigen mehr Einkäufe im Internet als noch vor der Corona-Pandemie. Doch nicht alle Online-Shops sind seriös und liefern die bestellte Ware. An die Verbraucherzentrale Hamburg wenden sich immer mehr Verbraucher:innen, die Probleme mit sogenannten Fake-Shops haben. Auch die Polizei Hamburg hat im vergangenen Jahr einen Anstieg bei den Betrugsdelikten im Internet festgestellt.

Anlässlich des Safer Internet Day am 9. Februar warnen Verbraucherschützer:innen und Polizei der Hansestadt nochmals eindringlich vor den Machenschaften der Betrüger:innen. Die Verbraucherzentrale veröffentlicht die Namen und URLs aktueller Fake-Shops auch in einer Liste auf ihrer Internetseite.

Fake-Shops sehen heutzutage oft professionell aus

„Wer in einem Fake-Shop bestellt, steht am Ende ohne Ware da und sieht sein Geld nicht wieder“, sagt Julia Rehberg von der Verbraucherzentrale Hamburg. Weil den vermeintlichen Händler:innen so schlecht beizukommen ist, sollte man auf die verlockenden Schnäppchen besser nicht hereinfallen. „Doch Fake-Shops sind heutzutage professionell gemacht und auf den ersten Blick oftmals kaum noch von den Seiten seriöser Anbieter zu unterscheiden. Selbst ein Impressum ist mittlerweile in vielen Shops zu finden. Allerdings können die Angaben frei erfunden sein“, erklärt Rehberg. Wer trotz Skepsis Opfer eines Betrugs geworden ist, sollte unbedingt Anzeige bei der Polizei erstatten.

Tipps für sichere Bestellungen im Internet

  • Misstrauisch sein, wenn in einem Online-Shop Waren zu besonders günstigen Preisen angeboten werden. Vergleichsangebote auf anderen Shopping-Plattformen checken.
  • Fehlen im Impressum wichtige Angaben über den Vertragspartner oder fehlt es ganz, besser nicht bestellen.
  • Im Registerportal prüfen, ob der Händler tatsächlich unter der angegebenen Handelsregisternummer registriert ist.
  • Auf den Websites von Zertifizierern checken, ob möglicherweise abgebildete Gütesiegel wie beispielsweise Safer Shopping oder Trusted Shops tatsächlich an den Shop vergeben sind.
  • Nicht per Vorkasse zahlen, sondern sichere Zahlwege bevorzugen, zum Beispiel den Kauf auf Rechnung.

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