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Seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine tobt im Netz ein Informationskrieg. Meldungen, Bilder und Videos fluten die sozialen Medien. Journalistinnen und Journalisten weltweit arbeiten daran, Falschinformationen von echten zu trennen.

Nachrichten als Fakes zu entlarven, ist nicht immer einfach und eindeutig möglich, es gibt aber kleine Tipps, die helfen können.

  • Überprüfen Sie den Absender einer Nachricht: Wer verbreitet sie auf Facebook, TikTok, Telegram? Ist das Userprofil ziemlich neu? Was wurde vorher auf diesem Profil gepostet? Wurde es offensichtlich angelegt, um bewusst mit dem Hashtag #Ukraine Reichweite zu generieren oder Stimmung zu machen? Auf Websites hilft oft ein Blick ins Impressum. Hat das Portal kein oder ein dubioses Impressum? Lassen sich genannte Personen oder Organisationen im Impressum googlen und erreichen?
  • Google Bildersuche: Laden Sie ein Bild oder einen Screenshot eines Videos bei Google hoch, um zu sehen, ob dieses Bild evtl. schon einmal in einem anderen Kontext oder vielleicht in einem ganz anderen Zeitraum erschienen ist.
  • Phrasensuche: Sie haben einen Screenshot eines vermeintlich seriösen Artikels oder eines Tweets zugeschickt bekommen? Dann googlen Sie die Headline oder einen Satz des Artikels in Anführungszeichen “ “ als Phrase, um herauszufinden, ob die News tatsächlich so auf besagter Seite erschienen ist.
  • Um den Kontext einer Website zu prüfen, kann man bei Google die URL eingeben mit „site:“ davor (zum Beispiel site:www.beispiel.de). Google zeigt dann alle Beiträge an, die auf der Seite veröffentlicht wurden. Sind diese sehr einseitig, handelt es sich wahrscheinlich nicht um eine objektive Quelle. Gibt man die URL in Anführungszeichen ein, erhält man Treffer, bei denen über die Seite berichtet wird. So kann man feststellen, ob eine Seite vielleicht schon als Fake News-Seite bekannt ist.
  • Zeitraum eingrenzen: Das Netz ist voll mit Artikeln zum Krieg in der Ukraine, täglich kommen tausende Posts und Meldungen dazu. Möchte man sich ein Bild davon machen, was vor Kriegsausbruch zu dem Russland-Ukraine-Konflikt erschienen ist, kann man bei Google den Zeitraum eingrenzen: Suchbegriff eingeben –> oben rechts auf Suchfilter gehen –> unter „Beliebige Zeit“ den Zeitraum eingrenzen. Auch so lassen sich Aussagen auf Social Media, die über die Vergangenheit kursieren, überprüfen.
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