Explosion und Feuer am Geomar in Kiel: Suche nach der Brandursache begonnen

Nach dem Feuer an einem Erweiterungsbau des Geomar Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung in Kiel (Schleswig-Holstein) am Dienstagnachmittag haben Expertinnen bzw. Experten die Suche nach der Brandursache aufgenommen. Erste Ermittlungen hätten ergeben, dass ein Handwerker auf dem Vordach des Neubaus Dachdeckerarbeiten ausgeführt habe, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Während dieser Arbeiten sei aus zunächst ungeklärter Ursache das Feuer ausgebrochen. Bereits wenig später habe das Vordach fast vollständig gebrannt. Dort gelagerte Gasflaschen seien explodierten.

Die Feuerwehr habe den Handwerker schwer verletzt vom Dach gerettet, er kam in ein Krankenhaus. Zunächst war von leichten Verletzungen die Rede gewesen. Rund 45 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Zeitweise war über dem Kieler Ostufer eine dichte schwarze Rauchwolke zu sehen. Der Schaden beträgt nach Polizeiangaben einer ersten Schätzung zufolge 150.000 Euro.

Nach Angaben des Geomar wurde eine Ausbreitung der Flammen in das Innere des Gebäudes verhindert. Dort gebe es Schäden hauptsächlich durch Rauch. „Wir wünschen allen Betroffenen, dass sie sich gut von dem Vorfall erholen. Den Hilfskräften danken wir für ihr rasches, umsichtiges und professionelles Eingreifen“, teilte Geomar-Direktorin Katja Matthes mit.

Mit dpa

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