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Wer ein kompliziertes Wort oder einen Sachverhalt erklärt haben will, schaut gerne im Internet bei Wikipedia nach. Am Donnerstag ging allerdings gar nichts bei dem Internet-Lexikon, denn die Seite war aus Protest abgeschaltet. Die Europäische Union will das Urheberrecht reformieren und die Wikipedia-Autoren befürchten, dass das den Tod des freien Internets bedeuten würde. Blogger, Influencer, YouTuber und andere Internetnutzer sind schon seit Monaten in Aufruhr. Besondere Sorge bereitet ihnen der Artikel 13 des neuen Urheberrechts. Wenn sie Material von anderen benutzen, brauchen sie die Erlaubnis der Urheber. Bekommen sie die nicht oder gibt es Zweifel am Urheber, werden sie nicht online gestellt. Und darin sehen die Kritiker den Tod des freien Internets.

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