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Am Freitag, den 25. Mai 2018 trat die EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) in Kraft. Sie ist 186 Seiten dick und ihre Aufgabe ist es, einheitliche Regeln für den Datenschutz in Europa zu schaffen. So sollen die Bürger besser vor Datenmissbrauch in der digitalen Welt geschützt werden. Zukünftig haben Verbraucher unter anderem das Recht auf Auskunft. Unternehmen und Organisationen müssen gespeicherte Daten auf Anfrage zur Verfügung stellen. Neu ist auch das Recht auf Vergessenwerden. Das bedeutet: Daten, die für den ursprünglichen Zweck der Speicherung nicht mehr benötigt werden, müssen gelöscht werden. Für viel Verwirrung hat die Behauptung gesorgt, auch private Handyfotos würden unter die Regelung fallen. Und von jeder Person, die im Hintergrund auf dem Foto zu sehen sei, müsste eine Einwilligung eingeholt werden. Das ist aber nicht der Fall.

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