„Es war ein sehr schlechtes Spiel von uns“: Bremens Nullnummer in der Relegation

Trainer Florian Kohfeldt trägt eine Maske mit dem Schriftzug „Teamgeist“. Foto: Martin Meissner/AP-Pool/dpa/Archivbild

Trainer Florian Kohfeldt (werder Bremen): „Es war ein sehr schlechtes Spiel von uns. Wir haben es nicht geschafft, die Lösungen zu spielen. Es war ein chancenarmes Spiel. Von uns war es zu wenig. Der einzige Vorteil ist, dass es 0:0 zur Halbzeit steht. Heidenheim hat kein Auswärtstor geschossen. Wir haben am Montag ein Finale. Wir müssen ein Auswärtstor schießen und uns unglaublich steigern. Ich glaube nicht, dass es mit Druck zu tun hat. Heidenheim hat es brutal durchgezogen. Wir haben nicht das gemacht, was wir wollten – rein taktisch, rein fußballerisch. Wir haben unseren Plan nicht gespielt.“

Niclas Füllkrug (Werder Bremen): „Es war das erwartet schwere Spiel in der Relegation. Wir haben es phasenweise ordentlich gemacht, aber keine Lösungen gefunden. Wir haben es in der ersten Halbzeit nicht gut gelöst. In der zweiten Halbzeit haben wir es besser gemacht, leider aber dann den Faden verloren. Wir können mitnehmen, dass wir heim schwach und auswärts stark sind.“

Maximilian Eggestein (SV Werder Bremen): „Wir haben heute kein gutes Spiel gemacht. Da müssen wir ehrlich zu uns sein. Deswegen nehmen wir das 0:0 mit und müssen uns dringend steigern im Rückspiel. Wenn wir was Positives heute mitnehmen können, dann, dass wir kein Gegentor kassiert haben. Und alles anderes müssen wir verbessern. Es ist alles offen. 0:0, dann haben wir ein richtiges Finale.“

Trainer Frank Schmidt (1. FC Heidenheim): „Ich habe meiner Mannschaft für den ersten Teil gratuliert. Von der ersten bis zur letzten Sekunde haben wir eine sehr disziplinierte Leistung gezeigt. Ich bin froh, dass wir so stabil waren. Es hat ein Rädchen ins andere gegriffen. Wir haben sehr gut weg verteidigt und am Ende drei, vier gute Möglichkeiten gehabt. Schade, dass wir davon keine genutzt haben. Aber wir müssen schon noch die Kirche im Dorf lassen: Es ist nicht so einfach hier, auch in der Situation. Aber die Mannschaft hat es hervorragend gelöst. Bis auf die letzte Szene, als Kevin Müller der Ball aus der Hand gerutscht ist, haben wir keine Chance zugelassen. Wenn wir eins können, ist es hinfallen und wieder aufstehen. Das haben wir heute bestätigt. Mit Druck muss man umgehen können, das gehört dazu. Ich glaube eher, dass es uns Spaß gemacht hat. Wir drehen nicht durch. Es ist noch gar nichts erreicht. Da müssen wir vorsichtig sein, wenn uns jetzt schon wieder der Kamm schwillt, wir haben 0:0 gespielt. Ich habe vor dem Spiel gesagt, wir wollen ein Ergebnis erzielen, das uns dran glauben lässt, dass im Rückspiel was möglich ist. Das ist definitiv so bei einem 0:0. Wir wissen aber auch, dass das auch ein extrem gefährliches Spiel für uns wird.“

Vorstandsvorsitzender Holger Sanwald (1. FC Heidenheim): „Ich kann nur den Hut vor der Leistung der Mannschaft ziehen. Das ist jetzt eine große Chance für uns. Das 0:0 ist ein sehr gutes Ergebnis, aber auch ein gefährliches. Wir sind sehr zufrieden, aber es ist nach wie vor alles offen. Ein Tor kann schon reichen, zugleich benötigst du bei einem Bremer Tor dann schon zwei. Im Pokalspiel sind wir hier in der ersten Halbzeit vorgeführt worden. Wir hatten uns geschworen, dass uns das nicht noch einmal passiert.“

Marc Schnatterer (1. FC Heidenheim): „Das war wirklich gut, aber auch nur die Hälfte von dem Ganzen. Wir wollten es so hinbekommen, dass wir jetzt wirklich ein Finale daheim haben. Das ist uns gelungen mit einem Ergebnis, wo alles offen ist. Das haben uns wenige zugetraut. Es ist offen und wir versuchen das Beste. Wir sind bereit, am Montag alles reinzuhauen, um dann die Sensation oder das Wunder anzugehen.“

 

Mit dpa

Relegationspiel: Werder Bremen muss gegen Heidenheim ran

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