Erstmals Luchs in Raum Salzgitter nachgewiesen

Der Luchs wurde mit einer Wildkamera bei Dörnten gesichtet. Foto: Nationalpark Harz

In diesem Jahr haben der Landkreis Goslar und die für das Luchsmonitoring zuständige Nationalparkverwaltung Harz beschlossen, gemeinsam Informationen über das Vorkommen der Tierart im nördlichen Harzvorland zwischen Lutter und Vienenburg zu sammeln. Im Fokus steht nicht nur der Luchs, sondern zum Beispiel auch die Europäische Wildkatze, die im Harz in den vergangenen Jahrzehnten immer einen wichtigen Rückzugsraum hatte und sich von dort nun allmählich wieder ausbreitet. In den größeren Wäldern wurden an fünf Standorten in Abstimmung mit den Niedersächsischen Landesforsten zehn Wildkameras installiert, um Luchsindividuen an ihrer Fellzeichnung wiedererkennen zu können.

Eine Wildkatze ist mit ihren Jungen bei Lutter unterwegs. Foto: Nationalpark Harz

Inzwischen hat die Nationalparkverwaltung eine erste Kontrolle der Kamerastandorte durchgeführt und das Fotomaterial gesichtet. Der Luchs erscheint bislang an drei von fünf Standorten. Die Wildkatze hingegen taucht an allen Standorten recht häufig auf den Bildern auf. Besonders erfreulich sind zwei Luchs-Fotos nahe der Barley bei Dörnten, wo bis dahin noch kein Luchs nachgewiesen worden war.

In den kommenden Monaten sollen Daten erfasst werden, mit deren Hilfe Biotopverbundmaßnahmen zukünftig besser planbar sind.

Landkreis Goslar

 

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