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Bei der Handwerkskammer Hannover läuft gerade nichts mehr wie gewohnt, denn sie wird von Cyberkriminellen erpresst. Daten von Mitarbeitern und rund 100.000 Beschäftigten, die die Handwerkskammer vertritt, sind betroffen – sie wurden abgefischt und verschlüsselt. Seit vergangenem Mittwoch liegt eine Lösegeldforderung auf dem Tisch, deren Höhe offiziell nicht bekannt gegeben wird. Beim Landeskriminalamt Niedersachsen gibt es zwar eine zentrale Anlaufstelle zum Thema Cybercrime, im Fall der Handwerkskammer muss die Polizei Hannover nun aber erst einmal grundsätzliche Informationen über den Vorfall sammeln.

Eingehen auf die Lösegeldforderung der Erpresser will die Handwerkskammer nicht. Man hofft auf die Ermittlungen der Polizei. Nichtsdestotrotz wird es wohl noch dauern, bis dort wieder zu 100 Prozent online gearbeitet werden kann.

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