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Es ist ein außergewöhnlicher Fund im Wald, südlich vor den Toren Hamburgs, der plötzlich wieder die Bundesrepublik der Siebziger- und Achtzigerjahre mit dem Terror der RAF aufleben lässt. Die „Rote Armee Fraktion“ hatte zu ihren Hochzeiten insgesamt 18 Erddepots eingerichtet – verteilt über das ganze Bundesgebiet – und dort Dinge wie Waffen, Pläne oder Bargeld versteckt. Nun könnte so eins in Seevetal gefunden worden sein.

In einem Waldstück in Helmstorf im Landkreis Harburg sind Arbeiter auf einen Erdbunker samt Fass mit Dokumenten, Schriftstücken und Flüssigkeiten gestoßen. Ersten Erkenntnissen zufolge sind es wohl Hinterlassenschaften der RAF. Drei ehemalige Mitglieder sind immer noch auf der Flucht.Wann genau der Bunker angelegt wurde, ist noch nicht bekannt. Die Fundstücke sind teilweise aus den Achtzigerjahren, könnten also schon seit Jahrzehnten unbemerkt in dem Waldstück gelegen haben. Die Ermittler:innen gehen aber nicht davon aus, dass der Fund des Depots die Fahndung nach dem Trio weiterbringt. Die ersten Untersuchungsergebnisse der Funde sollen frühestens Ende der Woche vorliegen.

 

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