Der Nord-Ostsee-Kanal zwischen Brunsbüttel und Kiel-Holtenau ist deutschlandweit die einzige Wasserstraße, für die es nicht nur eine Lotsenpflicht gibt, sondern speziell dafür ausgebildete Steuermänner. Nur sie – die sogenannten Kanalsteurer – dürfen auf dem NOK das Ruder bei bestimmten Schiffsgrößen in die Hand nehmen.  Ab 100 Meter Schiffslänge, beziehungsweise 6,10 Metern Tiefgang, ist ein Kanalsteurer Pflicht. Ab 120 Meter Länge müssen zusätzlich zum ohnehin vorgeschriebenen Lotsen sogar zwei an Bord sein. Die hohe Verkehrsdichte und die Sogwirkung im engen Fahrwasser zwischen Schiff und Uferböschung bergen Gefahren. Havarien gilt es zu vermeiden – zum Schutz der Schiffe und des Kanals. Wir haben Klaus-Peter Molter einen Tag lang bei seiner Arbeit begleitet.

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