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Im November 2016 hat ein geistig gestörter Mann in Springe bei Hannover seine eigenen Großeltern erstochen. Der Täter sitzt seitdem im psychiatrischen Krankenhaus. Nun soll ausgerechnet er das Vermögen der Großeltern erben – insgesamt rund 140.000 Euro. Aus moralischer Sicht unbegreiflich. Die Familie ist entsetzt. Vom Amtsgericht Springe heißt es dazu: „Weil der Täter zum Zeitpunkt der Tat krankheitsbedingt nicht für sein Handeln verantwortlich war, tritt hier auch kein Mörder das Erbe an.“ Die Neffen haben dagegen vor dem Oberlandesgericht geklagt und verloren.

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