Eichhörnchen im Haus? Wir zeigen, warum sie in die Wohnung kommen und was zu tun ist

 

Sie sind niedlich, quirlig und knuddelig: Eichhörnchen sind gern gesehene Besucher auf dem eigenen Balkon. Manchmal finden sie jedoch auch den Weg ins Wohnzimmer und machen sich auf die Suche nach leckeren Vorräten. Laut einem Bericht der „Hamburger Morgenpost“, soll ein Eichhörnchen bei einer Hamburgerin sogar die Küche geplündert und sich dann auf dem Sofa erleichtert haben. Auch, wenn nicht jeder diese Erfahrungen teilt, verlaufen sich die Tiere immer mal wieder in den Wohnräumen. Aber was ist zu tun, wenn sich die Nagetiere in der Wohnung verlaufen? Wir haben mit der Deutschen Wildtier Stiftung gesprochen und geben Tipps für den richtigen Umgang.

Tipp 1: Eichhörnchen nicht erziehen

Das Eichhörnchen ist und bleibt ein Wildtier. Wer Eichhörnchen füttert, muss immer damit rechnen, dass sie auch „aufdringlich“ werden können. Das bedeutet: Wir können Eichhörnchen nicht erziehen, wie es um Beispiel bei einem Hund möglich ist. Eichhörnchen sind flinke und neugierige Tiere, die nicht scheu sind und sich gut merken, wo sie an Nahrung gelangen können.

Die Nager merken sich, wo es Futter gibt: Wenn das Tier zu aufdringlich wird, sollte man das Füttern einstellen.

Tipp 2: Das Füttern einstellen

Wer einem gesunden Eichhörnchen Futter anbietet, muss damit rechnen, dass es auch mal etwas frecher wird. Dann am besten das Füttern wieder einstellen, so merkt der Nager, dass es nichts mehr zu holen gibt. Das gilt aber nur für gesunde Tiere: Ist es krank, etwa lethargisch, apathisch oder anderweitig auffällig, sollte man sich rasch an einen Experten wenden. Hier können sowohl der Tierarzt als auch der Eichhörnchennotruf schnell helfen. 

Tipp 3: Keine chemischen Sprays nutzen

Eichhörnchen sind keine Schädlinge und sollten auch in keinem Fall so behandelt werden. Abwehrsprays sind dementsprechend keine Alternative, um die Nager wieder zu verscheuchen. Hier sollten natürliche Lösungen zum Zuge kommen: die Futterquelle ausfindig machen und eindämmen, Fenster und Türen schließen. Gartenbesitzer sollten alte Bäume und wilde Ecken stehenlassen, damit die natürlichen Hilfen greifen können. Wer sich unsicher ist, ob es den Nagetieren an seinem Wohnort gut geht, kann auch in diesem Fall die Eichhörnchennotruf hinzuziehen.

Weitere Infos:

Angst muss jedoch keiner vor den niedlichen Nagetieren haben – sie übertragen laut der Experten keine Krankheiten. Mal abgesehen davon, dass Eichhörnchen wie jedes Wildtier von Flöhen, Milben oder Zecken befallen sein können. Alles rund ums Eichhörnchen finden Sie auch hier beim Eichhörnchen Schutz e.V..

 

 

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