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Im Verfahren um den Dreifachmord-Prozess gegen einen Zahnarzt aus Westensee fordert die Staatsanwaltschaft lebenslange Haft und die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld für den Angeklagten. Das geht aus den Schlussplädoyers von Mittwoch hervor. Eine Strafaussetzung zur Bewährung nach fünfzehn Jahren wäre damit unwahrscheinlich. Ein Antrag der Verteidigung auf ein neues psychiatrisches Gutachten, das die Schuldunfähigkeit des 48-Jährigen beweisen soll, hat das Kieler Landgericht abgelehnt. Der Angeklagte hat bereits zugegeben, seine von ihm getrennt lebende Ehefrau, ihren neuen Bekannten und einen zweiten Mann in Kiel erschossen zu haben. Das Urteil soll am Montag fallen.

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