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Am frühen Dienstagabend haben Anwohner den brennenden Rotorkopf eines Windkraftrades im Syker Ortsteil Jardinghausen gemeldet. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an, um die Straßen rund um das Windrad großräumig zu sperren. Durch den kräftigen Wind flogen die brennenden Trümmer und Kohlefaserteile Hunderte Meter weit. Die Feuerwehr konnte nicht mehr tun, als zuzusehen, Anwohner zu warnen und das Gebiet abzusperren. Es blieb nichts weiter, als das Windrad kontrolliert abbrennen zu lassen, denn die Drehleiter der Einsatzwagen reicht maximal 30 Meter hoch – es war nicht einmal die Hälfte der Strecke bis zum brennenden Rotorkasten. Bis in die Morgenstunden brannte das Windrad, die Einsatzkräfte mussten die ganze Zeit dabei vor Ort bleiben. Die Ursache des Feuers ist noch unklar.

Einen ähnlichen Brand in einer Windanlage gab es vor vier Wochen im Landkreis Leer. Die Polizei ging damals von einem technischen Defekt aus. Auch dort waren die Einsatzkräfte machtlos gegen die Flammen in luftiger Höhe.

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