Die von der Umweltbehörde in der Boberger Niederung festgestellte Dioxin-Belastung ist weitaus ernster als bisher angenommen. Am Donnerstag wurden Teile des Analyseberichtes veröffentlicht. Demnach übersteigt der Dioxin-Wert der ersten Bodenproben den erlaubten Grenzwert um das 700-fache. Das seit Oktober abgesperrte, vier Hektar große Gebiet wird jetzt genau untersucht. Wie das krebserregende Gift in die Umwelt gelangen konnte, ist noch unklar. Auch welche Gefahr für die Gesundheit ausgeht, soll jetzt geklärt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Am 13. November sollen Anwohner bei einer Informationsveranstaltung informiert werden.

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