Bis zu elf Millionen Fahrzeuge des Volkswagen-Konzerns sind mit manipulierten Dieselmotoren verkauft worden. Während es in den USA Sammelklagen gegen den Konzern gibt, geschädigte Fahrer Einmalzahlungen von bis zu 10.000 Dollar erhalten und VW den Wagen sogar zurücknimmt, schauen in Deutschland viele Geschädigte in die Röhre. Sammelklagen gibt es nicht, jeder muss individuell klagen. In Oldenburg wurden am Mittwoch gleich zehn solcher Klagen verhandelt. Ein Urteil fiel noch nicht. Am 18. Juli soll dann darüber entschieden werden, ob und wie viel Entschädigung den jeweiligen VW-Diesel-Fahrern zusteht.

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