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Unsere Reporter:innen gehen auch dieses Jahr für Sie auf Sommertour und geben Ihnen wieder für die Sommerferien hier in Hamburg und Schleswig-Holstein viele Tipps für Tagesausflüge.

Diesmal geht es in den Harburger Binnenhafen. Ein Museumshafen zum Anfassen. Schmucke alte Segelschiffe, schicke Wohnungen mit Wasserblick und moderne Bürohäuser gibt es dort zu sehen. Wenn man Glück hat, kann man erleben und zusehen, wie früher Schiffe entladen wurden.

Die „Lydios“ mit Baujahr 1914 war jahrzehntelang als Schüttgutfrachter auf Europas Flüssen unterwegs, bis Marcel Klovert sie 2016 nach Hamburg geholt und zu einem Hotelschiff ausgebaut hat. Zwei Jahre hat der Umbau gedauert. Der Holländer hat sich damit einen Traum erfüllt. Vier Doppelzimmer und eine Suite mit vier Betten gibt es an Board. Eine der originellsten Arten, in Hamburg zu übernachten – mit einem tollen Ausblick aus dem Bullauge.

Auch Hausboote gibt es viele im Harburger Hafen. Einst lag dort auch das Hausboot von Gunter Gabriel. Wer in Wassernähe wohnen will, braucht aber nicht unbedingt ein Hausboot. Auf der Schlossinsel sind in den vergangenen Jahren Miet- und Eigentumswohnungen entstanden: „Schöner Wohnen“ mit Tiefgarage und Liegeplatz für die eigenen Yacht.

Die Schlossinsel hat ihren Namen vom Harburger Schloss, einem der ältesten Gebäude Harburgs. Allerdings ist nicht mehr viel davon übrig. Lediglich ein Seitenflügel steht noch. Demnächst soll im Gewölbekeller eine Dauerausstellung zur Harburger Stadtgeschichte eingerichtet werden.

Unbedingt einkehren sollte man auch in die Fischhalle. Sie ist Café, Restaurant und Kulturzentrum in einem. Und vor allem typisch Harburg. Lesungen, Konzerte und Ausstellungen gibt es dort. Und natürlich kann man auch einfach Kuchen essen, in der Sonne dösen und auf Hamburgs größte Freiluftgalerie gucken. Von ihr erzählen wir dann im zweiten Teil unserer Sommertour im Harburger Binnenhafen.

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